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Im Kino: „The Gunman“

The Gunman

Getarnt als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation bringt Jim Terrier (Sean Penn) im Kongo einen hohen Politiker um und sorgt damit in dem zentralafrikanischen Staat für Unruhen und weitere Tote. Um seine Haut zu retten muss er seine große Liebe Annie (Jasmine Trinca) in dem Land zurück lassen.
Acht Jahre später ist der Mann geläutert und kränkelnd nach Afrika zurückgekehrt und hilft dort Brunnen zu bauen, als ihn seine Vergangenheit einholt und ein Killerkommando ihm nach dem Leben trachtet. Auf der Suche nach den Hintermännern reist Terrier durch halb Europa und trifft dabei auch wieder auf Annie. Bei aller Gefahr für sein eigenes Leben muss Terrier nun also auch noch auf die große Liebe seines Lebens aufpassen.?
Diese Story klingt nicht nur nach reinem Baukastenprinzip bekannter Motive in Sachen Actionfilm – sie ist es auch. Die Tatsache, dass das Ganze größtenteils dann auch noch in gemächlichem Tempo und ohne jede überraschende Wendung inszeniert ist, macht den Film von „96 Hours“-Regisseur Pierre Morel nicht besser. Endgültig abwenden möchte man sich spätestens beim lächerlichen Tod des Bösewichts, unerträglich wird es, als am Ende auch noch der sozialkritische Zeigefinger erhoben wird.

Text: Martin Zeising

Foto: STUDIOCANAL GmbH / Joe Alblas

Orte und Zeiten: „The Gunman“ im Kino in  Berlin

The Gunman, Spanien/Großbritannien/Frankreich 2015; Regie: Pierre Morel; Darsteller: Sean Penn (Jim Terrier), Javier Bardem (Felix), Ray Winstone (Stanley); ?115 Minuten

Kinostart: Do, 30. April 2015

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