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Im Kino: „Hanni & Nanni“

Was für Hanni nur eine Wette mit einer arroganten Mitschülerin war, führt zum Rausschmiss aus der Schule und zur Verfrachtung ins Internat Lindenhof in der beschaulichen Provinz. Im Gegensatz zu ihrer ruhigen Schwester Nanni, die bald neue Freundinnen findet und ihre Liebe zur Musik entdeckt, macht sich die sportbegeisterte Hanni durch ihr egozentrisches Verhalten unbeliebt. Und dann soll sie auch noch in der Hockeymannschaft gegen ihr altes Team antreten!
Fast fünf Jahrzehnte, nachdem das erste Buch aus der Feder der englischen Autorin Enid Blyton den langlebigen Ruhm des Zwillingspaares begründete, kommt nun eine Verfilmung in die Kinos, die sich bemüht, eine Balance zwischen zeitlos und modern zu finden (gut, dass im Internat Handy und Computer verboten sind). Das gelingt dank eines spielfreudigen Ensembles (allen voran Katharina Thalbach als französische Musiklehrerin), das auch den gelegentlichen allzu aufdringlich um jugendliche Coolness bemühten Jargon akzeptabel macht.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Hanni & Nanni“ im Kino in Berlin

Hanni & Nanni, Deutschland 2010; Regie: Christine Hartmann; Darsteller: Sophia Münster (Hanni), Jana Münster (Nanni),
Hannelore Elsner (Frau Theobald);

Kinostart: 17. Juni

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