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Im Kino: „Jeff, der noch zu Hause lebt“

Jeff, der noch zu Hause lebt

Jason Segel ist einer der Hollywood-Stars der Stunde. Im Komödienfach vertritt er die gutmütigen Kerle, die manchmal Gefahr laufen, am richtigen Leben vorbeizuschrammen. Zum Beispiel „Jeff, der noch zu Hause lebt“. Einer, der im Schatten seines vorgeblich erfolgreichen Bruders steht (gespielt von Ed Helms). Einer, der nach „Zeichen“ Ausschau hält, und dem der Alltag dadurch rätselhaft wird. Jay und Mark Duplass („Cyrus“) begleiten Jeff durch einen Tag voll von merkwürdigen Begebenheiten, ausgelöst unter anderem durch einen Anruf, bei dem jemand nach einem „Kevin“ verlangt hat. Segel spielt diesen Jeff als eine sympathische Mischung aus Kiffer und Einfaltspinsel. Wie bei so vielen komischen Helden ist auch hier das Trägheitsmoment Auslöser vieler Situationen, am Ende inszenieren die Duplass-Brüder sogar so etwas wie einen klassischen Spannungsmoment. Das ändert aber nichts daran, dass „Jeff, der noch zu Hause lebt“ vor allem von der Atmosphäre lebt: eine Komödie am Rande des Surrealen, geerdet durch einen glaubwürdigen Star.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Hilary Bronwyn Gay / 2012 Paramount Pictures

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Jeff, der noch zu Hause lebt“ im Kino in Berlin

Jeff, der noch zu Hause lebt (Jeff Who Lives At Home), USA 2012; Regie: Jay und Mark Duplass; Darsteller: Jason Segel (Jeff), Ed Helms (Pat), Judy Greer (Linda); 83 Minuten; FSK 6

Kinostart: 9. August

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