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Im Kino: „Jurassic World“

Jurassic World

„Dinosaurier beeindrucken uns nicht mehr!“ Wenn so etwas die Manager und Investoren eines Themenparks namens ‚Jurassic World‘ äußern, dann kann man sich auf etwas gefasst machen. Bedeutet es doch, dass im Interesse des Profits einmal mehr gefährliche Experimente unternommen werden. Indominus rex heißt die Züchtung aus dem Labor von Dr. Wu. Bevor noch entschieden werden kann, ob die Zeit reif ist für diese neue Attraktion, hat sich die Bestie schon selbstständig gemacht, einige andere Saurier getötet und nähert sich nun den Menschenmassen…
22 Jahre, nachdem es Steven Spielberg und der Tricktechnik gelang, in „Jurassic Park“ überzeugend realistische Dinosaurier auf die Leinwand zu bringen, wird die von Romanautor Michael Crichton erdachte Saga neu belebt. Über weite Strecken gelingt „Jurassic World“ dabei die Balance zwischen Staunen und Schrecken, zwischen interessanten Figuren und Adrenalin treibender Spannung. Autor und Regisseur Colin Trevorrow, der erst vor drei Jahren mit dem Zeitreisefilm „Safety Not Guaranteed“ debütierte, legt einen selbstreflexiven Blockbuster vor, denn so wie die Besucher von ‚Jurassic World‘ und deren Betreiber immer neue Attraktionen verlangen, verhalten sich ja auch die Kinozuschauer.

Text: Frank Arnold

Foto: Universal Pictures

Orte und Zeiten: „Jurassic World“ im Kino in Berlin

Jurassic World, USA 2015; Regie: Colin Trevorrow; Darsteller: Chris Pratt (Owen Grady), Bryce Dallas Howard (Claire Dearing), Ty Simpkins (Gray); 124 Minuten

Kinostart: Do, 11. Juni 2015

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