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Im Kino: „Keinohrhase und Zweiohrküken“

Keinohrhase und Zweiohrküken

Pech für Til Schweiger, dass bereits Jerry Lewis ein Buch mit dem Titel „The Total Filmmmaker“ versehen hat. Zeichnet der deutsche Star doch bei seinem jüngsten Werk als Ko-Regisseur, Ko-Autor und Ko-Produzent verantwortlich, leiht darüber hinaus der Hauptfigur seine Stimme und war auch in Sachen Musikberatung nicht untätig. Der Film zum Merchandising/zum Plüschtier/zum Kinderbuch bietet für die jüngsten Zuschauer annehmbare Unterhaltung: In angemessen gemächlichem Tempo wird  erzählt, wie der Keinohrhase (der in einem schmucken Häuschen lebt und einen Computer mit Internetzugang besitzt) als Außenseiter von seinen Artgenossen nicht ernst genommen wird, bis er dann im Zweiohrküken einen Freund mit ähnlichen Problemen findet. Einige nette Ideen wie das Frosch-Telefon werden überstrapaziert und dass das Zweiohrküken sich mit Staubsaugen gleich hausfraulich betätigt, gibt Aufschluss über das Rollenbild der Filmemacher.

Text: Frank Arnold

Foto: Warner Bros.

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Keinohrhase und Zweiohrküken“ im Kino in Berlin

Keinohrhase und Zweiohrküken, Deutschland 2013; Regie: Maya Gräfin Rothkirch, Til Schweiger; Darsteller: Stimmen: Til Schweiger (Keinohrhase), Matthias Schweighöfer (Fuchs), Emma Tiger Schweiger (Zweiohrküken)

Kinostart: 26. September

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