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Im Kino: „Kung Fu Panda 3“

Im Kino:

Die Geschichte des verfressenen Pandas, der plötzlich die Welt retten soll, besaß genau jenen drolligen Charme, den man ihr im ersten Sequel von 2011 mit einer Überdosis gesichtsloser Action dann bereits gründlich ausgetrieben hatte.
„Kung Fu Panda 3“ macht seine Sache nur unwesentlich besser und zeigt vor allem, wie sehr sich der Witz der Grundidee abgenutzt hat: Dass der dicke, unsportliche und ziemlich kindische Panda Po zugleich der große Drachenkrieger ist, ein legendärer Kung-Fu-Kämpfer, der einmal mehr gegen einen nahezu unbesiegbar erscheinenden Gegner antreten muss, entbehrt mittlerweile ebenso jeder Überraschung  wie die Moral, dass es bei der Weltrettung nicht auf mysteriöse Geheimrezepte ankommt, sondern nur darauf, man selbst zu sein.    

Text: Lars Penning

Foto: 2015 Dream Works

Orte und Zeiten: Kung Fu Panda 3

Kung Fu Panda 3 USA/VRC 2016, 95 Min., R: Alessandro Carloni und Jennifer Yuh

?Kinostart: Do, 17. März 2016

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