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Im Kino: „Love and Other Drugs – Nebenwirkungen inklusive“

Love and Other Drugs

Jamie ist ein Frauenheld, der sich mit verschiedenen Verkäuferjobs durchschlägt, bis er als Pharmavertreter mit dem Verkauf der stark nachgefragten Wunderpille Viagra groß ins Geschäft kommt. Maggie ist Künstlerin und leidet an Parkinson. Die beiden begegnen sich, haben tollen Sex, verlieben sich, es wird kompliziert. Und so weiter.
Zugegeben, es gibt Schlimmeres, als dem charmanten Jake Gyllenhaal und der liebreizenden Anne Hathaway zwei Stunden lang dabei zuzuschauen, wie sie sich anstrahlen und ab und zu ein bisschen wohlgeformte nackte Haut zeigen. Andererseits lassen sich zwei Stunden guter Lebenszeit auch deutlich besser verbringen als mit einem Film, der sich nicht recht entscheiden kann, was er sein will: romantische Komödie oder dramatische Darstellung des Lebens mit einer unheilbaren Krankheit, spitze Kritik der geldgierigen Pharmaindustrie oder lustvolle Verherrlichung der 1990er Jahre mit ihrer Goldgräberstimmung. Zudem leidet der Film an Längen, Wiederholungen und einem merklichen Mangel an Ideen, sodass sich mit der Zeit auch noch die unerwünschte Nebenwirkung der Langeweile einstellt.

Text: Catherine Newmark

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Love and Other Drugs“ im Kino in Berlin

Love and Other Drugs, USA 2010; Regie: Edward Zwick; Darsteller: Jake Gyllenhaal (Jamie Reidy), Anne Hathaway (Maggie Murdock), Oliver Platt (Bruce Jackson); 112 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 13. Januar

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