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Im Kino: „Moon“ von Duncan Jones

Sam Bell ist kein ruhmreicher Astronaut, sondern ein einsamer High-Tech-Arbeiter, der auf der Rückseite des Mondes den Abbau von Helium3, einer alternativen Energiequelle, überwacht. Nach drei Jahren steht seine Ablösung kurz bevor, schon lange sehnt er sich nach Frau und Tochter, zu denen er wegen eines defekten Satelliten keinen direkten Kontakt herstellen kann. Die einzige Abwechslung sind die Gespräche mit seinem Stations-Computer Gerty. 40 Jahre nachdem David Bowie fragte: „Is
there life on Mars?“, macht sein Sohn Duncan Jones mit einer originellen Science-Fiction-Vision auf sich aufmerksam: Der Debütfilm des 38-Jährigen ist ein intelligentes Kammerspiel, das nicht auf spektakuläre Spezialeffekte, sondern auf das menschliche Drama setzt. Im Alleingang sucht Sam Rockwell als Sam Bell einen Ausweg aus einem Verschwörungsszenario, das seine Firma gegen ihn angezettelt hat – und steht sich bald selbst gegenüber.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Moon“ im Kino in Berlin

Moon, Großbritannien 2009; Regie: Duncan Jones; Darsteller: Sam Rockwell (Sam Bell), Kevin Spacey (Stimme von Gerty),
Dominique McElligott (Tess Bell); 96 Minuten

Kinostart: 15. Juli

Lesen Sie hier: Ein Interview mit Regisseur Duncan Jones

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