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Im Kino: „Mülheim-Texas: Helge Schneider hier und dort“

Mülheim - Texas: Helge Schneider hier und dort

Entweder man kann mit Helge Schneiders dadaistischer Rebellion gegen die Zwänge der Normalität etwas anfangen oder eben nicht. Unbestritten jedoch ist seine hohe musikalische Könnerschaft. Wer aber ist dieser Helge Schneider privat – also jenseits von Katzeklo und Fitze-Fatze? In ihrem Debüt-Film versucht die Regisseurin Andrea Roggon dem Menschen Helge Schneider auf die Spur zu kommen und erzählt dabei auch vom Scheitern an ihrem Gegenstand. Sicher ist der private Helge Schneider mit dem öffentlichen bis zu einem gewissen Grad verwoben. Trotzdem hat man das Gefühl, dass er hier fortlaufend mit voller Absicht der Darstellung zu entfliehen sucht und eben damit dem schillernden Charakter seiner Kunstfigur die Treue hält. Letztlich ist „Mülheim-Texas: Helge Schneider hier und dort“ eine sprunghafte Skizze seines Werdegangs. Das ist stellenweise komisch, für Fans allemal. Wirklich intim ist es aber nicht.

Text: Christoph David Piorkowski

Foto: Petra Lisson / Piffl Medien

Orte und Zeiten: „Mülheim – Texas: Helge Schneider hier und dort“ im Kino in Berlin

Mülheim – Texas: Helge Schneider hier und dort, Deutschland 2015; Regie: Andrea Roggon; 93 Minuten

Kinostart: Do, 23. April 2015

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