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Im Kino: „My Globe is Broken in Rwanda“

GlobeVertreter des Mehrheitsvolks der Hutu gingen auf die Minderheit der Tutsis los, zum größten Teil mit einfachen Waffen wie Macheten. Sie töteten nicht nur Tutsis, sondern auch zahlreiche Hutus, die sich dem Genozid widersetzten. Wie lebt man in einem Land, dessen jüngste Geschichte durch ein so massives Trauma geprägt ist? Dieser Frage geht Katharina von Schroeder in „My Globe is Broken in Rwanda“ nach, für den sie zu Beginn dieses Jahr beim Filmfestival in Saarbrücken mit dem Max-Ophüls-Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Vier junge Menschen stehen mit ihren Erzählungen, Erinnerungen und Erfahrungen im Mittelpunkt: Theo, Angelique, Dieu und Alice. Sie verkörpern alle die alltägliche Normalität in dem Land, das programmatisch „nach vorne“ schauen möchte, und doch taucht in den Gesprächen vor der Kamera immer wieder das bestimmende Ereignis ihrer Lebensgeschichte auf.

My Globe is Broken in Rwanda Deutschland 2010, Regie: Katharina von Schroeder, 74 Minuten; Vorführung am Do 10. 6., 21.15 Uhr im Babylon Mitte in der Reihe „Neuer deutscher Film

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