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Im Kino: „Nicht schon wieder Rudi“

Nicht schon wieder Rudi!

Schnippelte man an diesem Film alles weg, was störte, dann würde nicht viel übrig bleiben. Vielleicht Oliver Marlos Spiel, oder das von Matthias Brenner und Frank Auerbach. Jenen drei Mannen, die in „Nicht schon wieder Rudi!“ die eingeschworene Herren-Clique verkörpern, unterwegs zum Angelausflug in die ländlich schöne Ödnis. Was zwischen ihnen passiert, gefällt. Es ist ja auch nicht viel. Angeln, Kochen, Schweigen. Und Klaus (Marlo) sucht seinen Hund Rudi, aber Rudi ist längst tot. Klaus wird dement, und das ist das Thema, welchem sich das Regie-Paar Ismail Sahin und Oona Devi Liebich gern anhand einer intelligent-absurden Tragikomödie gewidmet hätte. Dafür mangelt es ihnen jedoch an Geschick. Nur den Suchaktionen nach Hund Rudi könnte man tatsächlich eine ganze Weile lang zusehen.

Text: Carolin Weidner

Foto: Macchiato Pictures

Orte und Zeiten: „Nicht schon wieder Rudi“ im Kino in Berlin

Nicht schon wieder Rudi!, Deutschland 2015; Regie: Ismail Sahin, Oona Devi Liebich; Darsteller: Matthias Brenner (Bernd), Oliver Marlo (Klaus), Frank Auerbach (Peter); 95 Minuten

Kinostart: Do, 15. Oktober 2015

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