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Im Kino: „Noch tausend Worte“

Noch tausend Worte

Schweigen ist mehr als Gold in diesem zeitgenössischen Märchenfilm, es ist überlebenswichtig. In der Rolle eines hochmütigen Top-Agenten im Buchgeschäft, der durch Zauberei mit jedem gesprochenen Wort Lebenszeit verliert, spult Eddie Murphy sein Standardprogramm als grimassierender Schnellschwätzer ab und wirbt für Starbucks-Kaffee. Abwechselnd läppisch oder sentimental wird Murphys Wandel vom Egomanen zum Gutmenschen in Szene gesetzt. Das Happy End, Vater Murphy selig vereint mit Frau und Kind, ist purer Kitsch.

Text: Ralph Umard

Foto: Bruce McBroom / 2012 DW Studios L.L.C.

tip-Bewertung: Ärgerlich

Orte und Zeiten: „Noch tausend Worte“ im Kino in Berlin

Noch tausend Worte (Thousand Words), USA 2012; Regie: Brian Robbins; Darsteller: Eddie Murphy, Kerry ­Washington; 92 Min.; FSK 0

Kinostart: 21. Juni

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