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Im Kino: „Paranoia – Riskantes Spiel“

Paranoia

Gary Oldman bleibt der Spionage auch nach „König Dame As Spion“ treu, diesmal allerdings als Firmenboss, der seinen ehemaligen Partner und jetzigen Rivalen Harrison Ford ausspähen will. Dazu bedient er sich seines jungen Angestellten Adam, den er in der Hand hat. Wird der seinem Auftrag untreu werden, weil ihn die Herzensgüte von Harrison Ford oder die Liebe zu dessen Mitarbeiterin Emma (Amber Heard) vom Frevel seines Tuns überzeugen? Vor dem vorhersehbaren Happy End, bei dem Adam seinen Kopf dank seiner Technologiekenntnisse aus der Schlinge ziehen kann, hat dieser im Großen und Ganzen altmodisch-solide Film wirklich große Momente: Oldmans ersten Auftritt, der Brite in New York, der voller Arroganz mehr an seinem Tee als an der Präsentation seiner Mitarbeiter interessiert ist; die beiden Szenen, in denen sich die Kontrahenten Oldman und Ford beharken (knapper und eindringlicher als vor 16 Jahren in Wolfgang Petersens „Air Force One“); und die Erkenntnis der totalen Überwachung und wie diese von den Verantwortlichen gerechtfertigt wird. Da es hier um höchst aktuelle Zusammenhänge geht, verdient dieser Film durchaus das Interesse des Publikums.

Text: Frank Arnold

Foto: Peter Iovino / 2012 Paranoia Acquisitions LLC.

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Paranoia“ im Kino in Berlin

Paranoia, Großbritannien 2013; Regie: Robert Luketic; Darsteller: Liam Hemsworth (Adam Cassidy), Gary Oldman (Nicholas Wyatt), Amber Heard (Emma Jennings); 106 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 19. September

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