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Im Kino: „Paranormal Activity 4“

Paranormal Activity 4

Fünf Jahre sind vergangen, seit Katie – von einem Dämon besessen – ihre Familie ausgelöscht und sich mit dem Baby-Neffen aus dem Staub gemacht hat. Als sie an ihrem neuen Wohnort ins Krankenhaus muss, bleibt der Jungen in der Obhut der Familie gegenüber, wo die fünfzehnjährige Alex die meiste Zeit vor ihrem Computer verbringt, mit ihrem Freund chattet und vieles aufzeichnet. Bald darauf setzen auch hier unerklärliche Vorgänge ein, erneut werden Gegenstände und Menschen durch die Luft gewirbelt. Dabei setzt dieser Film, inszeniert vom selben Regieduo wie sein Vorgänger, auf den Wechsel von starren Aufnahmen (hier vor allem die von Alex’ Webcam) und subjektiver Kamera. Unerreicht in dieser Hinsicht bleibt „Paranormal Activity 2“, der mit den starren Aufnahmen der Überwachungskameras brillierte, die konsequent die Aufmerksamkeit des Zuschauers herausforderten. Die letzte Szene hier (vor dem Abspann, wohlgemerkt, danach gibt es noch ein zusätzliches Mysteriosum) allerdings macht neugierig auf die Fortsetzung: wenn die nicht wieder mit einem Zeitsprung arbeitet, dann dürfte uns da eher die globale Apokalypse erwarten als ein erneutes Kammerspiel.

Text: Frank Arnold

Foto: Dean Hendler / Paramount Pictures 

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Paranormal Activity 4“ im Kino in Berlin

Paranormal Activity 4, USA 2012; Regie: Henry Joost und Ariel Schulman; Darsteller: Katie Featherston (Katie), Kathryn Newton (Alex), Brady Allen (Robbie), Alisha Boe (Tara); 87 Minuten

Kinostart: 18. Oktober 2012

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