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Im Kino: „Paul – Ein Alien auf der Flucht“

Paul - Ein Alien auf der Flucht

Dass Simon Pegg ein hingebungsvoller Nerd ist, spiegelt sich seit jeher im Schaffen des Brit-Komikers. Bereits seine TV-Serie „Spaced“ war eine Liebeserklärung an die Geek-Kultur, bevor Filme wie die Zombie-Persiflage „Shaun of the Dead“ folgten und er kürzlich seine Autobiografie „Nerd Do Well“ veröffentlichte. Auch in „Paul – Ein Außerirdischer auf der Flucht“ spielt Pegg nun wieder einen Science-Fiction-Fan, der auf einem Wohnmobilpilgertrip zur legendären Area 51 auf Paul trifft: einen typischen Roswell-Alien mit blassgrüner Haut und viel zu großen Augen, der auf der Flucht vor dem Geheimdienst ist und Hilfe braucht, um zu seinem Mutterschiff zu kommen.
Die darauf folgende Odyssee inszeniert Greg Mottola („Superbad“) zwar mit spürbarer Zuneigung für seine Protagonisten. Dass „Paul“ nicht so richtig kickt, liegt dabei aber nicht nur an Bela B.s seltsam monotoner Synchronisation des Aliens. Insgesamt sind es gerade die offensichtlichsten Nerdismen, die diese sehr harmlose Komödie zusammenhalten – mit einem Wort: „Paul“ spinnt zu wenig.

Text: Sascha Rettig

Foto: Wilson Webb

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ im Kino in Berlin

Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul), Großbritannien 2011; Regie: Greg Mottola; Darsteller: Simon Pegg (Graham), Nick Frost (Clive Gollings), Bill Hader (Haggard); 104 Minuten; FSK 12

Kinostart: 14. April

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