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Im Kino: „Powder Girl“

Powder Girl

Kim ist smart, selbstbewusst und vielseitig talentiert. Nach dem Unfalltod ihrer Mutter hat sie ihre Profikarriere jedoch an den Nagel gehängt und arbeitet nun als Aushilfe in einem Burgerrestaurant, um den Vater finanziell zu unterstützen. Durch Zufall erhält sie das lukrative Angebot, als Hausmädchen in der Ferienvilla einer vermögenden Familie einige Monate im österreichischen Nobelskiort St. Anton zu verbringen. Angekommen in der Welt der Reichen und Schönen, wird die burschikose 19-Jährige zunächst nur belächelt, denn sie stammt aus dem britischen Arbeitermilieu und kann noch nicht einmal Skifahren.
Doch dann entdeckt Kim ihr Talent fürs Snowboarden und ihr Interesse am Sohn des Hausherren. Es entspinnt sich eine typische Geschichte nach dem Muster „Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan“, die trotz ihrer Vorhersehbarkeit dank der charmanten Darsteller und einiger komischer Szenen durchaus unterhaltsam ist. Regisseur Phil Traill hält sich mit schmalzigen Liebesszenen zurück und konzentriert die Aufmerksamkeit darauf, wie Kim sich mit Hilfe der neuen Freunde ihr altes Selbstbewusstsein zurückerkämpft und ein Trauma überwindet.

Text: Julia Rieder

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Powder Girl“ im Kino in Berlin

Powder Girl (Chalet Girl), Großbritannien/Deutschland/Österreich 2010; Regie: Phil Traill; Darsteller: Felicity Jones (Kim), Ed Westwick (Jonny), Tamsin Egerton (Georgie); 97 Minuten; FSK 0

Kinostart: 17. März

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