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Im Kino: „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“

Erleben wir die Rückkehr des klassischen Abenteuerfilms? Auch wenn „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ auf einem Videospiel basiert, erinnert er doch eher an die Unschuld bewährter Wüstenabenteuer mit Verrat, Machtgier, einem edlen Helden und einer schönen Prinzessin.
Als Halbwüchsiger vom König adoptiert, wird der einstige Straßenjunge Dastan plötzlich verdächtigt, den König mit dem Geschenk eines vergifteten Mantels getötet zu haben. Also muss er fliehen und den wahren Schuldigen entlarven. Dabei wird die Prinzessin aus der gerade von ihm eroberten Stadt seine (zunächst unwillige) Weggefährtin, die um das Geheimnis des Sands der Zeit weiß und um jenen magischen Dolch, der es erlaubt, die Zeit zurückzudrehen.
Der ist am Ende für einige spektakuläre Effekte gut, so wie Alfred Molina als geschäftstüchtiger Araber für die komischen Momente und einige Parkour-Experten für tollkühne Verfolgungsjagden über Häuserdächer. Auch wenn es einmal eine Anspielung auf nicht zu findende Massenvernichtungswaffen gibt, ist dies doch Eskapismus pur und bis auf einige Ausrutscher angenehm altmodisches Kino.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ im Kino in Berlin

Prince of Persia – Der Sand der Zeit (Prince of Persia – The Sands of Time), USA 2010; Regie: Mike Newell; Darsteller: Jake Gyllenhaal  (Prinz Dastan), Gemma Arterton  (Tamina), Ben Kingsley (Nizam); Farbe, 116 Minuten

Kinostart: 20. Mai

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