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Im Kino: „Rico, Oskar und das Herzgebreche“

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Rico und Oskar, die beiden Kreuzberger Jungen, sind zurück mit Verfilmung Nummer zwei vom Buch Nummer zwei und Mittelteil der Trilogie von Andreas Steinhöfel. Regie führte diesmal Wolfgang Groos. Und dass das „Herzgebreche“ nicht ganz so fröhlich-frisch und unbeschwert-lustig wirkt wie der Vorgänger, das hat weniger mit weniger absurden Einfällen zu tun, als vielmehr damit, dass die Messlatte hoch lag. So oder so ist Groos’ Adaption schwungvoll und herzerwärmend, vor allem die reiche Phantasie und immense Spielfreude der beiden Jungstars macht staunen.
Nichts Geringeres als das Glück von Ricos Mutter steht dieses Mal auf dem Spiel. Rico und Oskar legen los – und Nachbarn, Freunde und Bekannte werden von den Ereignissen mitgerissen. Aus der Riege der engagiert aufspielenden Nebendarsteller ragt Moritz Bleibtreu heraus mit einer hingebungsvollen Darbietung als schieläugig-unterbelichteter Sohn der bösen Schreckschraube Wandbeck. Und deren Hochmut kommt – genau! – vor einem tiefen Fall.

Text: Alexandra Seitz

Foto: 2015 Twentieth Century Fox

Orte und Zeiten: „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ im Kino in Berlin

Rico, Oskar und das Herzgebreche, Deutschland 2015; Regie: Wolfgang Groos; Darsteller: Anton Petzold (Rico), Juri Winkler (Oskar), Karoline Herfurth (Tanja Doretti); ?95 Minuten

Kinostart: Do, 11. Juni 2015

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