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Im Kino: „The Room“

The Room

Johnny liebt Lisa (und überhäuft sie mit Geschenken), Lisas Mutter Claudette denkt an die Zukunft ihrer Tochter und weist diese darauf hin, wie gut der Banker für sie sorge. Doch Lisa findet ihn zunehmend langweilig und verführt seinen besten Freund. Angekündigt als „quirky new black comedy“ erweist sich der Film von und mit Tommy Wiseau (Regie, Buch, Produktion, „Johnny“) als handwerklich und inszenatorisch äußerst bescheiden und deshalb unfreiwillig komisch. Seine Höhepunkte sind die Liebes-/Sexszenen, unterlegt mit Schmuseballaden, die Wendungen wie „I’m crazy thinkin‘ about you“ unendlich wiederholen. Das allerbeste aber ist der Trailer mit seinem Versprechen: „A film with the passion of Tennessee Williams!“ Gäbe es einen Ed-Wood-Award, wäre dies ein Anwärter dafür.

Text: Frank Arnold

Foto: Tommy Wiseau

tip-Bewertung: Zweispältig

Orte und Zeiten: „The Room“ im Kino in Berlin

The Room, USA 2003; Regie: Tommy Wiseau; Darsteller: Tommy Wiseau, Juliette Danielle; 99 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 25. April

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