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Im Kino: „Ruined Heart“

Ruined Heart

Maßgeblich mitentwickelt vom Kölner Filmverleiher Stephan Holl, mit dem japanischen Filmstar Tadanobu Asano in der Hauptrolle und gedreht vom vielfach ausgezeichneten Kameramann Christopher Doyle ist die exzentrische Szenencollage mit zeitweiligem Happening-Charakter zugänglicher als frühere Filmexperimente des Regisseurs. Mit Worten ist das Spektakel kaum zu beschreiben. Es gibt Schießereien, Verfolgungsjagden, Martial Arts, Sex-Orgien, Konzertaufnahmen, Dichterlesungen, Mummenschanz, Musik der Berliner Band „Stereo Total“, dauernde Zeitsprünge und ganz wenig Dialog. „Ruined Heart“ weist Khavn einmal mehr als schöpferisch radikalsten Vertreter der ungemein kreativen jungen Filmemachergeneration auf den Philippinen aus.

Text: Ralph Umard

Foto: Rapid Eye Movies

Orte und Zeiten: „Ruined Heart“ im Kino in Berlin

Ruined Heart (Pusong Wazak), Philippinen/Deutschland 2014; Regie: Khavn de la Cruz; Darsteller: Tadanobu Asano (Krimineller), Nathalia Acevedo (Prostituierte), Vim Nadera (Pate); 74 Minuten

Kinostart: Do, 26. März 2015

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