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Im Kino: „Sabotage“ mit Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger tut sich bei seinem Comeback als Hauptdarsteller eher schwer. Produktionen wie „The Last Stand“ oder „Escape Plan“ waren nicht völlig reizlos und zeigten den Schauspieler erfreulich ironisch, für wirklich tolle Filme oder Darstellungen reichte es aber nicht. Auch David Ayers „Sabotage“ bleibt deutlich unter den Erwartungen.
Im Mittelpunkt der nur knapp skizzierten Geschichte steht ein von Schwarzenegger angeführter Drogenfahnder-Trupp, ein halbes Dutzend grobklotziger Jungs mit schlechten Tattoos und ein hartes Frauenzimmer. Die Clique versteckt bei einem Einsatz zehn Millionen Dollar Kartell-Geld, doch das ist wenig später weg. Und dann beginnt auch schon das Sterben, nacheinander werden die Abräumer abgeräumt. Das zeigt „Sabotage“ in unerwartet blutigem Detail, was dem Film an Originalität, Tiefe oder Humor fehlt, versucht er durch überdeutliche Darstellungen auszugleichen, die eher an Splatter-Kino als an Ayers bemerkenswerte Polizeifilme („End of Watch“) erinnern. Nicht nur Schwarzeneggers müder, ausgebrannter Krieger hätte einen deutlich besseren Film verdient.   

Text: Thomas Klein

Foto: 2014 Sony Pictures Releasing GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Sabotage“ im Kino in Berlin

„?Sabotage“, USA 2014; Regie: David Ayer; Darsteller: Arnold Schwarzenegger (John „Breacher“ Wharton), Sam Worthington (Monster), Joe Manganiello (Grinder); 109 Minuten; FSK k. A.; Kinostart: 10. April

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