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Im Kino: „Saphirblau“

Saphirblau

Die junge Gwendolyn entdeckt, dass sie die Gabe besitzt, in der Zeit reisen zu können, dass damit aber auch Verantwortung einhergeht und dass ihre Liebe zu dem anfangs so schnöseligen Gideon de Villiers nicht unproblematisch ist. Mit einer dominanten Handkamera wird diesmal anders erzählt, das ist den Machern ebenso hoch anzurechnen wie die Tatsache, dass die Geschichte viel mehr aus einem Guss ist als der Vorgänger, wo vieles erklärt werden musste  – und der Einsatz des legendären „Timewarp“-Songs aus der „Rocky Horror Picture Show“ ist zweifellos ein origineller Einfall. Leider nur ist die Geschichte, die vor allem um das immer wieder aufflackernde Misstrauen zwischen den jungen Liebenden kreist, wenig dazu angetan, Kinogänger außerhalb der jugendlichen Zielgruppe anzusprechen. So bleibt ein eher zwiespältiger Eindruck von diesem insgesamt sympathischen Unterfangen, mit begrenzten Mitteln in Deutschland einen Fantasy-Stoff auf die Leinwand zu bringen.

Text: Frank Arnold

Foto: 2014 Concorde Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Saphirblau“ im Kino in Berlin

Saphirblau, Deutschland 2014; Regie: Felix Fuchssteiner; Darsteller: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner; 116 Min.

Kinostart: Do 14.08.2014

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