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Im Kino: „Serengeti“

Serengeti

1959 drehten die Zoologen und Tierfilmer Michael und Bernhard Grzimek ihre oscarprämierte Dokumentation „Serengeti darf nicht sterben“ – damals ging es um den Kampf gegen die Aufteilung und Umzäunung der gewaltigen Steppenlandschaft. Die Tierdoku „Serengeti“ von Reinhard Radke beweist nun, dass die tansanische Steppe immer noch lebt, dass Gnus, Zebras und Antilopen wie seit Urzeiten ihre enormen und gefährlichen Wanderungen unternehmen – während die Raubtiere auf ihre Chancen zum Angriff lauern. Radkes Bilder von den Tiertrecks sind spektakulär, ohne dabei auf die Überwältigung des Publikums zu setzen, auch unterlässt sein Film alle wohlfeilen Rettet-die-Welt-Parolen. Attraktive Naturaufnahmen gepaart mit solider Information.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Serengeti“ im Kino in Berlin

Serengeti, Deutschland 2010; R: Reinhard Radke; 102 Min; FSK 6

Kinostart: 3. Februar

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