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Im Kino: „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“

Shirley - Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern

13 Bilder von Edward Hopper beleben sich auf wundersame Weise und erzählen über 34 Jahre die Geschichte der Theaterschauspielerin Shirley, dargestellt ?von der kanadischen Tänzerin ?Stephanie Cumming. Ersonnen und umgesetzt von dem Wiener Filmemacher Gustav Deutsch bietet der spannende Filmessay ?nicht nur eine Umdeutung von Hoppers Werk durch Shirleys Monologe und den Eindruck eines sich verändernden Amerikas. „Shirley“ hält für Cineasten wie Kunstbegeisterte auch viel Material bereit zum Nachdenken über die Illusionsmaschine Kino, alte Mythen und deren Schlagschatten, die uns heute noch streifen.

Text: Cristina Moles Kaupp

Foto: Rendezvous Filmverleih

tip-Bewertung: Herausragend

Orte und Zeiten: „Shirley“ im Kino in Berlin

Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern (Shirley – Visions of Reality), Österreich 2013; Regie: Gustav Deutsch; ?Darsteller: Stephanie Cumming (Shirley), ?Christoph Bach (Stephen), Florentin Groll (Mr. Antrobus/Kinobesucher); ?93 Min.

Kinostart: Do, 18. September 2014

Lesen Sie hier: Ein Interview mit Regisseur Gustav Deutsch

Zur Person: Edward Hopper
Die Bilder des New Yorkers Edward Hopper (1882–1967) strömen Vereinzelung aus, Melancholie und Stille. Viele entstanden in Krisenzeiten und gelten als Vision des ramponierten amerikanischen Traums. Hopper liebte den Film Noir, Regisseure wiederum ließen sich von seinen Bildern inspirieren. Vor allem Wim Wenders nahm in „Der amerikanische Freund“, „Am Ende der Gewalt“ und „Don’t Come Knocking“ Bezug auf Hoppers Realismus und Amerika-Bild, allerdings ohne es zu hinterfragen.

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