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Im Kino: „Storm Hunters“

Storm Hunters

Und da hinterlassen die computergenerierten Bilder spektakulärer Wirbelstürme in Stephen Quales B-Picture „Storm Hunters“ gar nicht einmal einen schlechten Eindruck. Wer darüber hinaus allerdings von einem Unterhaltungsfilm auch noch eine originelle Story, interessante Figuren und packendes Schauspiel verlangt, muss Abstriche machen. Denn das Geld, das hier in die Spezialeffekte geflossen ist, hat man an den anderen Stellen vermutlich eingespart.
Und so läuft die Story der nach Aufnahmen aus dem Auge eines Tornados gierenden professionellen „Sturmjäger“ und einer Gruppe von Kleinstadtbewohner, die durch eine Serie von Tornados in Lebensgefahr geraten, doch reichlich schematisch ab. Und die Idee, dass hier nahezu jeder unentwegt und in allen noch so widrigen Lebenslagen eine Kamera am Auge hat, mag ja als kleiner Seitenhieb gegen die YouTube-Gesellschaft zunächst durchgehen, wirkt aber irgendwann einfach lachhaft. Wer um sein Leben kämpft, sollte vielleicht doch besser den Finger vom Auslöser nehmen.

Text: Lars Penning

Foto: Courtesy of  Warner Bros. Entertainment Inc. 2013

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Storm Hunters“ im Kino in Berlin

Storm Hunters, USA 2014; Regie: Steven Quale; Darsteller: Richard Armitage, Sarah Waxne Callies, Matt Walsh, Max Deacon; 89 Minuten

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