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Im Kino: „Storm Surfers 3D“

Storm Surfers

Das Gefühl totaler Verbundenheit mit der Natur, im Einklang mit dem Ozean, aus dem einst alles Leben hervorging, ist eine unvergleichliche Empfindung, die Wellenreiter hinaus aufs Meer treibt. Bei den Big Wave Surfern kommt die Sucht nach dem ungeheuren Adrenalin-Kick hinzu, wenn man vom Kamm einer Monsterwoge die Wasserwand hinabbrettert. Der zweimalige frühere Weltmeister Tom Carroll und sein Kumpel Ross Clark-Jones sind zwei in die Jahre gekommene Extremsportler, die mit Hilfe eines Meteorologen gewaltige, durch Wirbelstürme aufgetürmte Wellenberge zum Surfen aufsuchen. „Storm Surfers“ zeigt sensationelle, zum Teil mit direkt an den Boards angebrachten Minikameras gefilmte, halsbrecherische Wellenritte und bringt einem zudem zwei interessante Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Charakter näher. Dem 50-jährigen Carroll macht das Altwerden und die Sorge um seine Familie zu schaffen, während Clark-Jones ein draufgängerischer Adrenalin-Junkie mit Macho-Attitüde ist. Zwei große Jungs, deren Enthusiasmus so ansteckend ist, dass man selber ans Meer fahren und (auf weniger hohen Wellen) mitsurfen möchte.

Text: Ralph Umard

Foto: Andrew Chisholm / Storm Surfers 3D / Red Bull Content Pool

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Storm Surfers 3D“ im Kino in Berlin

Storm Surfers 3D?, Australien 2012; Regie: ?Christopher Nelius, Justin ?McMillan; 95 Minuten; FSK 6

Kinostart: 19. September

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