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Im Kino: „Sunny days“

Trist wie das kalte Winterwetter in dieser trostlosen Charakter- und Milieustudie ist auch das von Lethargie geprägte Dasein des stoischen Protagonisten von „Sunny Days“. Dieser Kino-Blues aus Kasachstan mit langen Einstellungen und lustlosem Sex lässt sich als Parabel auf Monotonie und Perspektivlosigkeit im Leben armer Leute in einem rückständigen Land deuten – und ist geeignet, auch den Zuschauer schwermütig zu machen.

Text: Ralph Umard

Foto: Peripher Film

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Sunny days“ im Kino in Berlin

„Sunny days“ (Solnetchniye dni?KZ) 2011; R: Nariman Turebayev; D: Inkar Abdrash, Asel Kalijewa; ?101 Minuten; FSK k. A.; Kinostart: 3. April

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