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Im Kino: „Super-Hypochonder“ von Dany Boon

Dass Hypochonder hinter jedem Zipperlein gleich ein Todesurteil vermuten, mag auf Außenstehende skurril wirken. Der französische Erfolgskomiker Dany Boon („Willkommen bei den Sch’tis“) hat Potenzial darin gesehen und „Super-Hypochonder“ gedreht – mit sich selber in der Hauptrolle als Krankheitsparanoiker, dessen bester Freund der Hausarzt (Kad Merad) ist. Weil die Dauerangst vor unsichtbaren Erregern und übertriebenes Desinfizieren aber allein keine Komödie füllen, überdreht Boon die Handlung mit einem albernen Verwechslungsplot um einen osteuropäischen Revolutionsführer und liefert dabei statt viral treffsicherer Farce nur humorfreien Klamauk.?

Text: Sascha Rettig

Foto: 2014 PROKINO Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Super-Hypochonder“ im Kino in Berlin

„Super-Hypochonder“ (Supercondriaque?), F 2013; R: Dany Boon; D: Dany Boon, Alice Pol, Kad Merad; 107 Minuten; FSK k.?A.; Kinostart: 10. April

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