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Im Kino: „Terminator: Genisys“

Terminator: Genisys

Zurück in die Vergangenheit, um das Unheil in der Zukunft zu verhindern: John Connor, Anführer der Untergrundbewegung gegen die Herrschaft der Maschinen, schickt 2029 seinen Vertrauten Kyle Reese zurück in das Jahr 1984, um seine Mutter Sarah Connor zu beschützen. Dort angekommen, sieht sich Kyle allerdings mit einer ganz anderen Situation konfrontiert.
„Reset the Future“
heißt diesmal das Motto, das garantiert Unerwartetes, aber leider auch eine gewisse Beliebigkeit mit sich bringt. Schön, dass der Terminator zu Beginn mit seinem jüngeren Selbst kämpfen darf, schön auch, dass Arnold Schwarzenegger einen Mann seines Alters verkörpern darf und dabei unter Beweis stellen kann, dass er zwar „old but not obsolete“ ist.
Nach dem zerfahrenen vierten Film knüpft dieser fünfte des neubelebten Franchises an die ersten beiden an, das Handlungsjahr 1984, in dem der erste Film herauskam, ist ein deutlicher Verweis. Allerdings mangelt es ihm, trotz einer schlagkräftigen Heldin (Emilia Clarke aus Game of Thrones) an der Kraft, die James Camerons Filme auszeichnete. Sympathische Unterhaltung, aber kein Meilenstein des Genres.

Text: Frank Arnold

Foto: Melinda Sue Gordon / 2014 Paramount Pictures

Orte und Zeiten: „Terminator: Genisys“ im Kino in Berlin

Terminator: Genisys, USA 2015; Regie: Alan Taylor; Darsteller: Arnold Schwarzenegger (Terminator), Emilia Clarke (Sarah Connor), Jason Clarke (John Connor); 126 Minuten

Kinostart: Do, 9. Juli 2015

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