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Im Kino: „Therapie für einen Vampir“

Therapie für einen Vampir

Als der Graf in der Freundin eines Malers das Abbild seiner toten Geliebten entdeckt, während seine Gattin glaubt, ein Porträt aus der Hand des jungen Künstlers würde ihr das schmerzhaft vermisste Spiegelbild junger Blüte zurückgeben, beginnt ein tragikomisches Wechselspiel der Eifersüchte. Angesiedelt im Jahr 1932 in Wien, wo Sigmund Freud zu einer der handelnden Figuren wird, gelingt dem Film einerseits eine liebevolle Genre-Hommage, andererseits ein sarkastisch-melancholisches Beziehungsdrama, das seinen (Wort-)Witz nicht zuletzt daraus bezieht, dass die Menschen erst sehr spät begreifen, dass sie es mit Vampiren zu tun haben.

Text: Frank Arnold

Foto: MFA+ FilmDistribution e.K.

Orte und Zeiten: „Therapie für einen Vampir“ im Kino in Berlin

Therapie für einen Vampir, Österreich/Schweiz 2014; Regie: David Ruehm; Darsteller: Tobias Moretti (Graf Geza von Közsnöm), Jeanette Hain (Gräfin Elsa von Közsnöm), Cornelia Ivancan (Lucy); 88 Minuten

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