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Im Kino: „The Thing“

The Thing

Ein Team von Wissenschaftlern entdeckt in der Arktis ein außerirdisches Wesen, das die Fähigkeit besitzt, sich in eine genaue Kopie eines jeden Lebewesens verwandeln zu können. In der isolierten Forschungsstation beginnt das parasitäre Ungetüm nun die Forscher zu infizieren und zu dezimieren.
John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ (ein Remake des gleichnamigen SF-Klassikers aus dem Jahr 1951) war 1982 ein Meilenstein des Spezial-Effekt-Kinos. Der Maskenspezialist Rob Bottin arbeitete ein Jahr lang mit kleinem Team an den analogen Monster-Effekten und ließ vor den Augen eines entsetzten Publikums infizierte Schlittenhunde platzen und aus abgetrennten Köpfen Spinnenbeine wachsen.
Mit „The Thing“ präsentiert Regisseur Matthijs van Heijningen jetzt ein Prequel zu Carpenters Film, das in Wirklichkeit ein Remake mit identischem Plot ist. Nur sind die abgefahrenen Deformationen des außerirdischen Formenwandlers heute von einem Team von Programmierern im Computer hergestellt und alles andere als bahnbrechend.

Text: Jörg Buttgereit

Foto: Universal Pictures

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „The Thing“ im Kino in Berlin

The Thing, USA 2011; Regie: Matthijs van Heijningen Jr.; Darsteller: Mary Elizabeth Winstead (Kate Lloyd), Joel Edgerton (Braxton Carter), Ulrich Thomsen (Dr. Sander Halvorson); 103 Minuten; FSK 16

Kinostart: 17. November

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