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Im Kino: „Turbo Kid“

Im Kino:

Wir schreiben das Jahr 1997. Nach der Apokalypse ist die Welt nur noch eine karge Wüste. Hier fristet The Kid (Munro Chambers) ein einsames Dasein. Einzig seine Superheldencomics bieten Ablenkung. Das ändert sich jedoch, als er sich mit der schrulligen Apple (Laurence Leboeuf) anfreundet. Zudem findet The Kid ein altes Superheldenkostüm mit übernatürlichen Kräften und legt sich mit dem sadistischen Oberschurken Zeus (Michael Ironside) an. Eines vorweg: Wer Splatter nicht mag, der sollte sich einen Kinobesuch zweimal überlegen. „Turbo Kid“ ist eine Hommage an die überdrehten 1980er. Knallpinke Flamingos, die Synthie-Musik, die nahezu lächerlichen Superheldeneffekte: so unfassbar überspitzt trashig, dass es einfach nur noch Spaß macht. Dazu noch der etwas platte Humor, der aber gerade deswegen perfekt dazu passt. Trotz der Gewalt hat der Film auch Elemente eines zarten Coming-of-Age-Films. 

  

Text: RFD

Foto: Drop Out Cinema

Orte und Zeiten: „Turbo Kid“ im Kino in Berlin

Turbo Kid, CAN/NZL 2015, Regie: Francois Simard, Anouk Whissell, Yoann-Karl Whissel, Darsteller: Munro Chambers, Laurence Leboeuf; 92 Minuten

Kinostart: Do, 22. Oktober 2015

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