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Im Kino: „Upside Down“ mit Kirsten Dunst

Upside_Down_03_c_2013_Concorde_Filmverleih_GmbHKirsten Dunst ist eine tolle Schauspielerin und offenbar auch eine intelligente, was sich unter anderem an der Art und Weise zeigt, wie die heute 31-Jährige in den vergangenen 15 Jahren ihre Karriere gemanagt hat: In stetem Wechsel trat sie sowohl in akzeptablem Mainstream („Spider-Man“) wie auch in kleineren Filmen auf, die schauspielerische Herausforderungen versprachen oder deren Skripte zumindest interessante Ausgangspunkte aufwiesen. Letzteres dürfte für Dunst auch der Grund gewesen sein, die Rolle der Eden in der kanadisch-französischen Produktion“„Upside Down“ zu übernehmen, der eine Liebesgeschichte unter erschwerten Bedingungen erzählt. Denn Eden und Adam (Jim Sturgess) leben auf einem nur marginal miteinander verbundenen Doppelplaneten, wo Schwerkraft, Gesellschaftsunterschiede sowie ein fieser, das Leben aller Menschen beherrschender Konzern das Leben erheblich verkomplizieren. Doch der Film macht aus dieser interessanten Konstellation so gut wie nichts: Jede Möglichkeit zur Erzeugung von Spannung wird kläglich vergeben, und Kirsten Dunst bekommt außer Tangotanzen kaum etwas zu tun. Wenn sonst nichts klappt, kann eine Schauspielerin allein auch nichts mehr retten.

Text: Lars Penning

Foto: 2013 Concorde Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Upside Down“ im Kino in Berlin

„Upside Down“ Kanada/Frankreich 2012; Regie: Juan Solanas; Darsteller: Kirsten Dunst (Eden), Jim Sturgess (Adam), John MacLaren (Moderator); 100 Minuten; FSK 6;

Kinostart: 22. August

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