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Im Kino: „Urlaubsreif“

Urlaubsreif

Das Blind Date zu Beginn des Films zwischen einem verwitweten Vater dreier Töchter (von deren Bedürfnissen er absolut keine Ahnung hat) und der frisch geschiedenen Mutter zweier Söhne (überfürsorglich) geht vollkommen schief, am Ende wissen beide, dass sie den anderen nie wieder sehen wollen. Durch eine Verkettung von Umständen landen beide dazwischen allerdings samt Kindern in einem Familienausflugsort in Afrika, wo sie auch noch eine Unterkunft teilen müssen. Klar, dass sie am Ende zusammenkommen werden.
In ihrer dritten gemeinsamen Komödie können Adam Sandler und Drew Barrymore eine gewisse Chemie entfalten, natürlich erweist sich Sandler trotz seines unmöglichen Verhaltens beim Blind Date später als verantwortungsvoller Vater, der auch mit den Söhnen von Lauren mehr anfangen kann und besser zurecht kommt als deren leiblicher Vater, während Lauren sich schnell mit seinen Töchtern anfreundet. Der Humor unterhalb der Gürtellinie, zentraler Bestandteil der meisten Sandler-Filme, ist hier zurückgenommen. Wirklich komisch ist der Film allerdings nur in Maßen – und zudem höchst gedehnt. Geradezu ärgerlich ist allerdings die Darstellung des farbigen Personals in Afrika, da muss man wirklich kein Anhänger von „political correctness“ sein, um das als Zumutung zu empfinden.

Text: Frank Arnold

Foto: 2014 Warner Bros. Entertainment Inc. / Courtesy of Warner Bros. Pictures

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Urlaubsreif“ im Kino in Berlin

Urlaubsreif (Blended), USA 2014; Regie: Frank Coraci; Darsteller: Adam Sandler (Jim Friedman), Drew Barrymore (Lauren Reynolds), Kevin Nealon (Eddy); 117 Minuten; FSK k. A.

Kinostart: 22. Mai 2014

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