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Im Kino: „Verliebte Feinde“

Verliebte_FeindeEr ist katholisch und entstammt einer alteingesessenen, konservativen Familie, sie ist eine protestantische Emanze, die sexuelle Freiheit lebt und das Frauenwahlrecht will. Natürlich ziehen sie einander unwiderstehlich an. Weniger selbstverständlich ist, dass sie beisammenbleiben: Iris und Peter von Roten, deren Lebensentwurf und politisches Engagement die beschauliche Ruhe der Schweiz der 1950er-Jahre empfindlich störten.

In seinem Beziehungsporträt „Verliebte Feinde“ legt Werner Schweizer den Schwerpunkt auf faktenorientierte Spielszenen, montiert diese geschickt mit Auszügen aus privaten Briefwechseln und Interviews mit Zeitgenossen – und bringt einem zwei Eigensinnige näher.     

Text: Alexandra Seitz

Foto: Rendezvous Filmverleih

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: Verliebte Feinde


Verliebte Feinde Schweiz 2012; R: Werner Schweizer; D: Fabian Krüger (Peter von Roten), Mona Petri (Iris von Roten);
108 Minuten; FSK 0;

Kinostart: 2. Mai

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