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Im Kino: „What the Fuck heißt Redirected“

What the Fuck heißt Redirected?

Michael, ein eigentlich ganz normaler Typ in London, wird von seinen Freunden in einen Coup verwickelt, bei dem sie den üblen Ganoven „Golden Pole“ (einschlägig bekannt: Vinnie Jones) gegen sich aufbringen. Die Flucht nach Malaysia klappt nicht ganz, denn der Flug wird nach Litauen umgeleitet, wodurch der aus der Gegend stammende Regisseur Emilis Velyvvis sich die Gelegenheit verschafft hat, Teile seiner Gangsterkomödie „What the Fuck heißt Redirected“ dort zu drehen. Das in mehrere Kapitel unterteilte Geschehen ist selten originell, vielmehr versucht Velyvvis, mit Schweineköpfen, fiesen Visagen, zotigen Dialogen und allgemeiner Gewaltneigung eine Stimmung von Durchgeknalltheit zu erzeugen, wobei er sich vor allem bei den „Hangover“-Filmen eine Menge abgeschaut hat. Plakative Anspielungen auf die Situation in der EU machen die Sache nicht besser.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Rekord-Filmvertrieb

Orte und Zeiten: „What the Fuck heißt Redirected“ im Kino in Berlin

What the Fuckl heißt Redirected, Großnritannien/Litauen 2014; Regie: Emilis Velyvvis; Darsteller: Vinnie Jones (Golden Pole), Scot Williams (Michael), Gil Darnell (Johnny); 99 Minuten

Kinostart: Do, 07. Mai 2015

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