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Im Kino: „When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel“

Der Vorspann ist mit Postkarten von Rom unterlegt, das passt zu diesem Film, der einmal mehr das Lied von der Stadt der romantischen Liebe singt, das spätestens 1954 für die Amerikaner zum Mythos wurde, als „Drei Münzen im Brunnen“ die Kinokassen klingeln ließ. Hier ist es die junge New Yorkerin Beth, angereist zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester mit einem Italiener, deren eigene Erfahrungen mit der Liebe gerade wieder einmal zu einer Enttäuschung führten. So stiehlt sie in angetrunkenem Zustand fünf Münzen aus dem legendären Trevi-Brunnen, auf dass fünf ihrer Landsleute, die sie dort – in der Hoffnung auf die große Liebe – hineinwarfen, vor ähnlichen Enttäuschungen bewahrt bleiben mögen. Dabei hat sie ihre Rechnung allerdings ohne die Götter gemacht; als Konsequenz hat sie nun vier Männer auf dem Hals, die unter dem Bann stehen, in sie verliebt zu sein – und einen fünften, von dem sie nicht weiß, ob er ihre große Liebe oder ebenfalls bloß gebannt ist. Das führt zu reichlich Klamauk, weil die Vier, darunter Jon Heder als Zauberer und Danny DeVito als Würstchenfabrikant, doch ziemlich aufdringlich sind. Das vorhersehbare Happy End findet selbstredend im Trevi-Brunnen statt.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel“ im Kino in Berlin

When in Rome, USA 2010; Regie: Mark Steven Johnson; Darsteller: Kristen Bell (Beth Harper), Josh Duhamel (Nick), Anjelica Huston (Celeste); 91 Minuten; Kinostart: 17. Juni

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