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Im Kino: „Wie durch ein Wunder“

Wie durch ein Wunder

Es grenzt an ein Wunder, dass Charlie St. Cloud den Autounfall überlebt, bei dem sein kleiner Bruder Sam stirbt. Fortan wird Charlie bei jedem Sonnenuntergang in den Wald gehen, um dort mit seinem – für ihn sicht­baren – Bruder Zwiesprache zu halten. Das ist er ihm schuldig, das macht er auch fünf Jahre später noch genauso, statt seines Universitätsstipendiums hat er eine Arbeit auf dem Friedhof angenommen. Als er sich in eine junge Frau verliebt, stellt sich die Frage, ob er die Vergangenheit hinter sich lassen kann.
Das Thema der großen Liebe und ihrer Hindernisse, dem Zuschauer aus den Verfilmungen der gefühligen Romane von Nicholas Sparks vertraut, wird hier mit einem übernatürlichen Touch versehen. Kann man diese Prämisse akzeptieren, so funktioniert der Film durchaus, nicht zuletzt dank ansprechender Leistungen der Darsteller in den Hauptrollen. Die zweite Zusammenarbeit zwischen Regisseur Burr Steers und Teen-Idol Zac Efron („High School Musical“) ist ein sehr viel besserer Film als die lärmende Komödie „Wieder 17“ geworden, an Steers’ originelles Debüt „Igby“ allerdings reicht sie nicht heran.

Text: Frank Arnold

Foto: Diyah Pera

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Wie durch ein Wunder“ im Kino in Berlin

Wie durch ein Wunder (Charlie St. Cloud), USA 2009; Regie: Burr Steers; Darsteller: Zac Efron (Charlie St. Cloud), Amanda Crew (Tess Carroll), Donal Logue (Tink Weatherbee); 99 Minuten

Kinostart: 7. Oktober  

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