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Im Kino: „Wunderkinder“

Wunderkinder

Genie und Wahnsinn in der Ukraine 1941: Abrascha und Larissa sind jüdische Wunderkinder, die so gut Violine und Klavier spielen, dass sie eine Konzerteinladung für die Carnegie Hall erhalten. Doch mit dem Einmarsch der Wehrmacht drohen ihnen KZ und Ermordung. Hanna, die Geige spielende Tochter eines deutschen Bierbrauers, will den beiden helfen, doch die politische Situation stellt ihre Freundschaft auf harte Proben. Allerbeste Absichten mögen Regisseur Marcus O. Rosenmüller und seine Darsteller zu diesem Rührstück beflügelt haben, trotzdem reproduziert „Wunderkinder“ bestenfalls traurige Klischees.

Text: Cristina Moles Kaupp

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Wunderkinder“ im Kino in Berlin

Wunderkinder, Deutschland 2011; Regie: Markus O. Rosenmüller; Darsteller: Mathilda Adamik (Hanna Reich?/?Enkelin Nina), Elin Kolev (Abrascha Kaplan), Imogen Burell (Larissa Brodsky); 100 Minuten; FSK 12

Kinostart: 6. Oktober

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