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Im Kino: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Genozid in der Zukunft: Die Welt liegt in Trümmern, mutierte, kolossale Kampfroboter mit Megapower, gegen die auch die X-Men mit vereinten Kräften machtlos sind, sollen alle Mutanten ausrotten. Um das zu verhindern, wird Wolverine per Zeitreise ins Jahr 1973 versetzt. Er soll mithilfe des jungen Dr. Xavier einen in jenem Jahr von Mystique verübten Mord ungeschehen machen, der die US-Regierung damals bewogen hatte, die geheime Entwicklung und Konstruktion der Killermaschinen in Auftrag zu geben. Nach einem inhaltlich tiefschürfenden, ausgefeilten Drehbuch mit hervorragenden Hauptdarstellern von Produzent Bryan Singer persönlich packend in Szene gesetzt, ist hier eine der insgesamt gesehen besten Marvel-Comic-Verfilmungen gelungen. Die Balance von Drama und Action ist ausgewogen, ein blitzschneller Jungmutant sorgt für witzige Momente. Die papierenen Helden der Vorlage wirken lebendig, ihre Emotionen sind menschlich nachvollziehbar, historische Ereignisse erscheinen in neuem Licht: Wurde US-Präsident John F. Kennedy etwa ermordet, weil er möglicherweise ein Mutant war?

Text: Ralph Umard

Foto: 2013 Twentieth Century Fox

tip-Bewertung: Herausragend

Orte und Zeiten: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ im Kino in Berlin

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (X-Men: Days of Future Past), ?USA 2014; Regie: Bryan Singer; Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), James McAvoy (Charles Xavier), Michael ?Fassbender (Erik Lehnsherr/?Magneto); 130 Minuten; ?FSK k. A.

Kinostart: 22. Mai

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