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Im Kino: „Zu Ende ist alles erst am Schluss“

Zu Ende ist alles erst am Schluss

Davon unabhängig erleidet Oma einen Schwächeanfall und kommt in ein Heim, weil das viel praktischer und beruhigender ist, vor allem für die Angehörigen. Nicht zuletzt überlegt Romain, was aus ihm einmal werden soll und wo eigentlich die Liebe bleibt, schließlich ist er schon Anfang zwanzig. Es ist also ganz schön was los in der Familie Esnard, deren Um- und Aufbruchphase Gegenstand von Jean-Paul Rouves „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ ist.
„Alles“, das ist natürlich das Leben, aus dem man sich nicht in vorauseilendem Gehorsam und aus Gründen der Risiko-Minimierung verfrüht verabschieden sollte. Weshalb Oma aus dem Heim ausbricht, ihr Enkel sich auf die Suche macht, die Eltern sich zusammenraufen und die originaltitelgebenden „Souvenirs“ (Erinnerungen) entstehen – die wiederum diese grundsympathische, aber etwas zu leichtgewichtige Komödie ausmachen.

Text: Alexandra Seitz

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Orte und Zeiten: „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ im Kino in Berlin

Zu Ende ist alles erst am Schluss (Les souvenirs), Frankreich 2014; Regie: Jean-Paul Rouve; Darsteller: Michel Blanc (Michel), Annie Cordy (Madeleine), Mathieu Spinosi (Romain); ?94 Minuten

Kinostart: Do, 26. März 2015

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