Tragikomödie

„Im ­Zweifel glücklich“ im Kino

Erkundung: Sollte Brad „Im ­Zweifel glücklich“ sein?

2017 Amazon Studios

Im Grunde könnte Brad (Ben Stiller) mit sich ganz zufrieden sein: Der 47-Jährige leitet eine Non-Profit-Organisation, bewohnt mit seiner Ehefrau Melanie und Sohn Troy ein Haus in einem von Sacramentos Vorzeigevierteln – Ehekrach, Arbeitsüberlastung oder Stress mit dem Filius sind Fremdwörter für ihn.

Vergleicht sich Brad aber mit den Freunden aus Studienzeiten, dann haben es alle zu Reichtum, Einfluss und Ruhm gebracht – jedenfalls wenn man den Klatschspalten glauben kann. Eine Gelegenheit, die Kumpels von einst wieder zu treffen, hätte Brad, als die Frage aufkommt, auf welches College sein Sprössling gehen könnte – beide starten einen Erkundungstrip.

Dass Ben Stiller nicht nur Klamauk draufhat und deshalb die Idealbesetzung für Brad darstellt, ist seit Filmen wie „Greenberg“ oder „Das geheime Leben des Walter Mitty“ klar. Und so wächst einem sein von der Midlife Crisis geplagte Träumer schnell ans Herz. Wir haben es ja geahnt: Selbst im Alltag von Hedgefonds-Millionären, Bestsellerautoren und Playboys herrscht nie nur Sonnenschein.

Im ­Zweifel glücklich USA 2017, 102 Min., R: Mike White, D: Ben Stiller, Austin Abrams, Jenna Fischer, Luke Wilson, Start: 29.3.

Mehr über Cookies erfahren