Bestseller-Verfilmung

„Inferno“ im Kino

In der dritten Verfilmung eines Romans von Dan Brown erwacht der US-amerikanische Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) in Florenz und kann sich an die letzten Stunden nicht erinnern.

Foto: Sony Pictures

Wie ist er hier auf der anderen Seite des Atlantiks gelandet? Was ist passiert? Und wieso ist eine Dame auf einem Motorrad hinter ihm her? Mit Hilfe der Ärztin Sienna Brooks (Felicity Jones) kommt er allmählich einer Verschwörung auf die Schliche, bei der ein durchgeknallter Milliardär mit Hilfe eines Virus die halbe Menschheit vernichten will. Warum dieser Typ aber diverse Hinweise auf die Bombe in Museen und Orten rund um Dantes „Göttliche Komödie“ platziert hat, anstatt die Virus-Bombe einfach hochgehen zu lassen – tja, das bleibt das Geheimnis von Dan Brown.

Regisseur Ron Howard setzt wie bei „Illuminati“ und „The Da Vinci Code – Sakrileg“ wieder auf einem Mix aus Verfolgungsjagden, hanebüchenen Verschwörungen und pfriemeliger und nerdiger Sucherei nach vermeintlich historisch verbrieften Indizien. Wobei Howard bei der endlosen Hatz des Öfteren Tempo mit Hektik verwechselt, dafür aber interessante Nebenfiguren wie Omar „Ziemlich beste Freunde“ Sy als Agenten oder Irrfan „Life of Pi“ Khan als Chef einer mysteriösen Firma für spezielle Geheimaufträge aufbietet. Spannend ist das allemal, und dank der illustren Originalschauplätze sieht das auch gut aus.

Inferno USA 2016, 122 Min., R: Ron Howard, D: Tom Hanks, Felicity Jones, Ben Foster, Start: 13.10.

Bewertungspunkte3

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