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„Inglourious Basterds“ entthront

Am letzten Wochenende der Sommersaison setzte sich – wie am Wochenende zuvor in den USA – „Final Destination 4“ an die Spitze der deutschen Charts. In 415 Kinos (darunter 136, die ihn in 3-D zeigen) gestartet, kam der jüngste Teil des Horrorfranchise auf 320.000 Besucher. Nach Einspielzahlen war es der beste Start eines „Final Destination“-Films – nach Besuchern war der erste Teil besser, der 2000 mit 360.000 Besuchern losgelegt hatte.
Immer noch gut im Rennen und damit auf Platz zwei: „Inglourious Basterds„, der nach Umsätzen nunmehr erfolgreichste Film von Quentin Tarantino – und nach Besucherzahlen in Kürze: Nach 225.000 Zuschauern am Wochenende hält der Film gesamt bei 1,2 Mio. Besuchern. Nur „Kill Bill Vol. 1“ war besser mit 1,3 Mio. Kinogängern. „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ hielt sich solide mit 200.000 Besuchern und passierte damit gesamt am dritten Wochenende die Eine-Mio.-Zuschauer-Marke, als dritter deutscher Film in diesem Jahr nach „Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch“ und „Männersache„. „Maria, ihm schmeckt’s nicht!„, der mit 85.000 Zuschauern Platz sieben belegte, sollte in Kürze nachfolgen.
Platz vier ging an „Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los„, der nach 95.000 Besuchern am Wochenende gesamt die 8,5-Mio.-Besucher-Marke passierte und damit Kurs hält auf den erfolgreichsten CGI-Animationsfilm aller Zeiten, „Ice Age 2 – Jetzt taut’s„, der 2006 auf 8,7 Mio. Besucher kam. Um Platz fünf kämpften indes mit jeweils 90.000 Besuchern die beiden Topsommerkomödien des laufenden Kinojahres, „Hangover“ und „Selbst ist die Braut„. Für beide kommt die Zwei-Mio.-Besucher-Hürde in Reichweite.
Zweitbester Neuling war „Julie & Julia„, der in 300 Kinos etwa 85.000 Besucher anlockte. „Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm“ (55.000 Zuschauer in 200 Kinos) und „Whisky mit Wodka“ (40.000 Besucher in 120 Kinos) verpassten knapp die Top ten.

Quelle: Blickpunkt:Film

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