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Kinderfilm

Genrevariation: „Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar“ im Kino

Äußerlich ist Sue (Ruby M. Lichtenberg) ein ganz normales 12-jähriges Mädchen, doch in der Schule steht die Eigenbrötlerin meist am Rand und fühlt sich geradezu unsichtbar. Doch was noch schlimmer ist: Auch ihre Mutter, eine erfolgreiche Wissenschaftlerin, hat kaum Zeit für ihre Tochter.

Momentan noch sichtbar: Sue. Foto: Anke Neugebauer / Ostlicht Filmproduktion / Amour Fou

Selbst als Sue zum Geburtstag der Mutter mit einem Kuchen im Labor auftaucht, fühlt sie sich nicht beachtet – und löst mit einem unbedachten Tortenwurf eine Katastrophe aus. Der Reaktor dreht durch, und plötzlich ist Sue tatsächlich unsichtbar, zumindest dann, wenn sie etwa ein heißes Getränk in den Händen hält. Etwas unwohl fühlt sich Sue in ihrer neuen Rolle zwar anfangs schon, doch bald genießt sie es, als Invisible Sue im Mittelpunkt zu stehen.

Schon in seinem Debütfilm „Sputnik“ hatte Autor und Regisseur Markus Dietrich fantastische Motive kindgerecht verpackt. In seinem zweiten Film bedient er sich nun gar bei den momentan so beliebten Superhelden-Filmen im Stile von Marvel und DC und variiert die Muster des Genres. Zwar entwickelt sich die Handlung arg holprig und nicht immer logisch – dafür ist sie mit viel Witz und Humor angereichert.

D 2019, 93 Min., R: Markus Dietrich, D: Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt, Start: 31.10.

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