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„Iron Doors 3-D“ im Kino

Iron_DoorsEin Mann erwacht in einem fensterlosen Verlies, nicht wissend, wie er dorthin gekommen ist, und versucht sich seinen Weg in die Freiheit zu bahnen. Auch die tote Ratte auf dem Fußboden verrät ihm die Antwort nicht. Überraschungen der verschiedensten Art sorgen für einige Spannungsmomente, aber auf die Dauer offenbart dieser deutsche Low-Budget-Thriller nur die Kluft zwischen guter Idee und mäßiger Ausführung: Was manchmal wirkt wie eine splatterfreie Variante von „Saw“, erweist sich zunehmend als zähflüssiges Werk, bei dem besonders die krampfhaft um Pointen bemühten Monologe des Protagonisten nerven. Auch die 3-D-Effekte sind eher vernachlässigenswert.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Iron Doors 3-D“im Kino in Berlin

Iron Doors 3-d D 2011; R: Stephen Manuel; D: Axel Wedekind (Mark), Rungano Nyoni (die junge Frau); 85 Min.; FSK k.A.

Kinostart: 10. März

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