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Heinosuke Gosho

Banka_1957Heinosuke Gosho arbeitete in vielen Genres, aber bekannt wurde er durch seine „shomin-gekis“, die eine ruhige Betrachtung des Lebens ganz gewöhnlicher Menschen geben. Gosho inszenierte diese Geschichten mit einem unvergleichlich freundlichen, humanistischen Ton. Oft handeln seine Filme von Beziehungen und Problemen zwischen den Geschlechtern und zwischen den Generationen, wodurch er beiläufig auch einen Einblick in die japanische Gesellschaft in ihrer Transformation zwischen den 30er und 60er Jahren gibt. Heute abend zeigt das Arsenal den Film „Osaka no yado“. Der Film ist eine melancholische Schilderung der japanischen Gesellschaft,in der die Gier nach Geld alles andere verdrängt hat.
Arsenal Kino am 9. September, 20 Uhr; Kino 1
Osaka no yado, OmE 124 min

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