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„Jerichow“ gewinnt den Preis der deutschen Filmkritik

Das Drama „Jerichow“ von Christian Petzold wurde beim Preis der deutschen Filmkritik zum besten Film des Jahres 2008 gewählt. Es ist bereits das vierte Mal, dass ein Film des in Hilden geborenen Regisseurs zum besten Film des Jahres ausgezeichnet wurde. Eine Ehre, die bisher keinem anderen Filmemacher zuteil wurde.
In Anlehnung an den Klassiker „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ erzählt Petzold in seinem Film die Dreiecksgeschichte zwischen Ali (Hilmi Sözer), dem Besitzer einer Dönerbudenkette in Brandenburg, seiner Frau Laura (Nina Hoss) und dem Ex-Soldaten Thomas (Benno Fürmann).
Die Preise für die besten Schauspieler des vergangenen Jahres erhielten Elmar Wepper („Kirschblüten – Hanami„) und Karoline Herfurth für „Im Winter ein Jahr„. Dem 63-jährigen Elmar Wepper attestierten die Kritiker „ein fulminantes Kino-Comeback“.
Weitere Auszeichnungen bei der Preisverleihung in Berlin gingen an die Filme „Nordwand“ (Drehbuch & Kamera), „Im Winter ein Jahr“ (Musik), „Dr. Alйman“ (Schnitt) und „Falsche Freunde“ (Experimentalfilm).
Der Preis der deutschen Filmkritik wird seit 1968 vom Verband der deutschen Filmkritik in insgesamt 11 Kategorien an deutsche Filme verliehen, die entweder im Kino oder auf Festivals zu sehen waren. Er ist der einzige Filmpreis in Deutschland, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird.

Foto: Christian Schulz 

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