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Jetzt im Kino: „La misma luna“

LaMismaLunaSie beschreiben darin die Schwierigkeiten, mit denen illegale mexikanische Immigranten in den USA zu kämpfen haben, am Beispiel der jungen Mutter Rosario, die in L.A. als Hausmädchen schuftet, um ihrem in Mexiko verbliebenen neunjährigen Sohn Carlitos einmal ein besseres Leben zu ermöglichen. Als jedoch dessen Oma stirbt, die bislang auf ihn aufgepasst hat, macht sich auch der Junge auf den beschwerlichen Weg nach L.A.

Doch egal in welche Bredouille er sich auf seiner Reise auch bringt, stets geht alles auf wundersame Weise gut aus, und natürlich findet Carlitos auch die Mama, deren Adresse er nicht einmal kennt. Nun gut, kaum ein Zuschauer möchte sich gern zwei Stunden lang in tiefem Elend suhlen, aber ob Problemchen in Zuckerwatteverpackung auf Dauer die bessere Alternative bieten, kann man sich natürlich auch fragen. „La misma luna“ ist vor allem eines: eine vornehmlich für das US-Publikum gedachte, freundlich-harmlose Un­terhaltung, die einfach ein wenig Sympathie wecken will für die vie­len Illegalen. Wem das genügt …

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Zwiespältig

La misma luna USA/Mexiko 2007; Regie: Patricia Riggen; Darsteller: Adriбn Alonso (Carlitos), Kate del Castillo (Rosario), Eugenio Derbez (Enrique); Farbe, 111 Minuten; Kinostart: 9. Juli

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