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Jodorowsky-Filme im KW Institute of Contemporary Art

El Topo

An vier aufeinander folgenden Tagen zeigt das KW Institute for Contemporary Art verschiedene Werke des chilenischen Filmemachers Alejandro Jodorowsky. Mit seinen Filmen hat der 1929 geborene Regisseur einzigartige Bildwelten geschaffen, die Denk- und Sehgewohnheiten der Betrachter bis heute erschüttern. Unzweifelhaft, aber dennoch noch immer verkannt, hat der 82-Jährige mit seinen surrealen Filmen einen großen Einfluss auf die bildende Kunst des letzten Jahrhunderts. In seinen Arbeiten korrelieren eine phanstastische Ästhetik mit drastischer Sozialkritik, das Schamlose trifft auf das Heilige.
Bevor die Filmreihe am Mittwoch (11.5.) mit dem 1970 entstandenden Film „El Topo“ startet, ist Jodorowsky, der heute als Comiczeichner in Paris lebt, zu einem einstündigen Gespräch vor Ort. Der Regisseur spielt in „El Topo“ selbst die Hauptrolle. Der an klassische Western angelehnte Film erzählt in einer gigantischen, surrealen Bilderflut die Geschichte eines ganz in schwarz gekleideten Revolverhelden mit übersinnlichen Fähigkeiten.
Von Donnerstag bis Samstag folgen in der Reihe dann jeweils um 21 Uhr noch die Filme „Montana Sacra“ (1974), „Santa Sangre“ (1989) und „Fando y Lis“ (1967).

Four Days of Jodorowsky, KW Institute für Contemporary Art, Mi 11.05.-Sa 14.05.

Mi, 11.05.
20h: Alejandro Jodorowsky im Gespräch
21h: El Topo (Mexiko 1970, Farbe, 125 Minuten)

Do, 12.05.
21h: Montana Sacra (Mexiko/USA 1974, Farbe, 114 Minuten)

Fr, 13.05.
21h: Santa Sagre (Mexiko/Italien 1989, Farbe, 123 Minuten)

Sa, 14.05.
21h: Fando y Lis (Mexiko 1967, s/w, 96 Minuten)

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